Sehenswürdigkeitenliste




Sehenswürdigkeiten in Hersbruck

Spitalgasse 6, 91217 Hersbruck

Um 1400 von Johann Polster gestiftet. In der ersten Hälfte des 15.Jahrhunderts mit den Außenfronten in die Stadtbefestigung einbezogen. Pfründnertrakt mit Tor mit doppelköpfigem Reichsadler (um 1670). Den rückwärtigen Hof umschlossen die zur selbstständigen Landwirtschaft mit Bäckerei und Brauerei gehörigen Gebäude.

Schlossplatz 9, 91217 Hersbruck

Schlossplatz Nr. 9 war Pfründehaus der Frühmesse und seit 1625 "Teutsche Mägdleinschule"

Eisenhüttlein 7, 91217 Hersbruck

(Hs. Nr. 7) Zweistöckiges, 1524 errichtetes Bürgerhaus (Bäckerei Holzmann). Schöner Innenhof mit teilweise umlaufender Dockengalerie. Neben dem Hirtenmuseum birgt das Haus heimatkundliche Sammlungen und eine Handwerksabteilung. Aufzugsgaube mit Wetterfahne (Bäcker Holzmann, Brezel, Salzstange, Geburts- und Sterbejahr).

Eisenhüttlein, 91217 Hersbruck

Ursprünglich führte die Altstraße hier an einer Eisenschmelze (später Farbbrennhütte) vorbei nach Forchheim.

Mauerweg 7, 91217 Hersbruck

Mauerweg Nr. 7, ehem. Gefängnis mit Zellen und Verlies. Im Obergeschoss Amtsknechtswohnung und Henkerstube (Henker musste aus Nürnberg anreisen).

Eisenhüttlein 15, Hersbruck, Deutschland

Im 15. Jh. als Rundturm errichtet. Hier wurde von 1537 bis 1895 das in Holzröhren vom Steinberg abgeleitete Quellwasser gesammelt und an 6 Brunnen in der Innenstadt weitergeleitet. 1801 bis auf 5m Höhe abgetragen, quadratisch ummantelt und die Wohnung im Fachwerkbau aufgesetzt. Heute haben hier die Altstadtfreunde ihren Sitz. Im Hof der angrenzenden Schlosserei ist noch eine der einst 7 Rund-Basteien erhalten.

Schlossplatz 4a, 91217 Hersbruck

Wohn- und Amtsgebäude des Kastners (Nürnberger Patrizier), der für Verwaltung der Einkünfte, Naturalabgaben usw. zuständig war. Westteil 1982 neu errichtet, der östliche Teil um 1747. Ab 1806 königlich-bayerisches Kastenamt, ab 1808 Rentamt, 1843 zur Schule umgebaut. Relief des Hersbruckers Ludwig Strobel von 1890 über dem Eingang. Heute sind hier die Stadtbücherei und die Sitzungssäle der Stadt untergebracht. Außerdem finden im Stadthaus regelmäßig Kunstausstellungen statt.

Am Biberhaus 1, Hersbruck, Deutschland

Die Kirche St. Thomas wurde im 14. Jahrhundert aus Kalkbruchsteinen errichtet und 1776/77 barockisiert. Die Kanzel schuf Hans Winter aus Hersbruck und der Altar stammt vermutlich von Erhard Wirsching aus Neumarkt. Über dem Chorbogen befindet sich eine schöne Wappenkartusche mit der Jahreszahl 1777 und im Turm, dem ältesten Teil des Gotteshauses, ein sehr schönes Kreuzrippengewölbe.

In den Jahren 2009 -2013 wurden der Kirchturm und das sog. Langhaus grundlegend saniert. Im Zuge der Renovierung hat die Kirche ihre ursprüngliche Farbgebung zurück erhalten. Der Innenraumes erstrahlt nun wieder ganz in weiß mit dunklen Holzbänken und -säulen.

Zusammen mit dem Taglöhnerhaus und dem barocken ehemaligen Schulhaus bildet die Kirche mit dem angrenzenden Friedhof ein wunderschönes Häuserensemble.

Kirchgasse 11, 91217 Hersbruck

ehemaliges zweites Pfarrhaus (1592)

Kirchgasse 8, 91217, Hersbruck

Kirchgasse 8, ältestes erhaltenes Wohnhaus der Stadt (erbaut vor 1539).

Martin-Luther-Straße, 91217 Hersbruck

Früher Wassergasse, hier kam die Altstraße Regensburg - Forchheim von der Pegnitz her. Stolze Bürgerhäuser mit Trockenböden, typisch für die Hopfenstadt.

Martin-Luther-Straße 10, 91217 Hersbruck

Kurzzeitig im Besitz der Nürnberger Patrizierfamilie von Holzschuher (Holzschuh als Wetterfahne) mit Rokokofassade von 1752.

Martin-Luther-Straße 13, 91217 Hersbruck

Geburtshaus (1530) des Theologen Nikolaus Selnecker, Verfasser zahlreicher Kirchenlieder, Mitarbeiter von Philipp Melanchthon.

Martin-Luther-Straße 21, 91217 Hersbruck

Geburtshaus (1533) Dr. Jur. Johann Herel (Hörl), Nürnberger Ratskonsulent.

Martin-Luther-Straße 6, 91217 Hersbruck

Giebelhaus mit malerischen Holzgalerien, 18. Jhd.

Mauerweg, 91217 Hersbruck

Teil der letzten Stadtbefestigung aus dem 14./15.Jh., 5 - 6 m hoch, 1 ½ m stark mit überdachtem, begehbaren Wehrgang. Nr. 13 war ab 1533 Wohnung des Totengräbers.

Nikolaus-Selnecker-Platz 2/3, 91217 Hersbruck
Nikolaus-Selnecker-Platz 4, 91217 Hersbruck

Als Pfarrhaus 1611 von den Nürnbergern erbaut, heute noch erstes Pfarrhaus und Dekanat.

Nürnberger Tor, 91217 Hersbruck

1444 zum Abschluss der neuen Stadtbefestigung errichtet. Wappenrelief an der Westseite.

Oberer Markt, 91217 Hersbruck

Als unter Karl IV. (1346-1378) die Ost-West-Verbindung von Nürnberg nach Prag an Bedeutung gewann (Goldene Straße), entstand der Obere Markt. Hochgiebelige Häuser mit ehemaligen Hopfentrockenböden und Aufzugsgauben, Biedermeier-Haustüren (Nr. 4 und 6), zwei schönen Wirtshausauslegern (Nr. 14 und 20) und Inschrift (Nr. 14).

Prager Straße, 91217 Hersbruck

Teil der "Goldenen Straße" Nürnberg-Prag, wurde im 15. Jh. in die Stadtbefestigung einbezogen. Hohe Bürgerhäuser mit Hopfentrockenböden und Aufzugsnasen. Nr. 20: schönes Relief, ehem. Gasthaus (Trommelwirt), Nr. 15 gehörte 1536-1538 dem Stadtschreiber Jörg Selnecker, Vater von Nikolaus Selnecker (siehe Martin-Luther-Str. 13). Nr. 17 (mit Relief): "Haus der Prädikatur" Wohnung des jeweiligen Spitalpredigers. Nr. 10: Portal mit dem Zunftzeichen der Gerber. An die Goldene Straße erinnern heute zwei im Straßenpflaster eingelassene Reliefs der Städte Nürnberg und Prag sowie Granitblöcke mit den Namen der Waren, die in beide Richtungen transportiert wurden.

Unterer Markt 1, 91217 Hersbruck

Im Kern aus dem Beginn des 14. Jh., mehrmals umgebaut, 1945 abgebrannt und zwischen 1948 und 1952 wieder errichtet. Davor barocker Marktbrunnen (1693). Der Hirsch ist seit dem 16. Jh. im Wappen der Stadt.

Schloss, 91217 Hersbruck

Vor dem Jahr 1000 als Burg zum Schutze der Pegnitzbrücke erbaut. 1360 erwarb Kaiser Karl IV. den Grund und ließ ein Haus für den Neuböhmischen Verwalter errichten. 1517 Neubau des Schlosses durch die Freie Reichsstadt Nürnberg, Türme und Seitenflügel entstanden zwischen 1616 und 1622. Im Innern schöne Stuckdecken. Daneben klassizistische Fronveste (Gefängnis), zwischen 1838 und 1840 errichtet.

Schlossbräuhaus, 91217 Hersbruck

Der Fachwerkbau (Schlossplatz Nr. 4) war bis 1765 das Brauhaus am Schloss, dann bis 1809 Salzstadel und später Lichtspielhaus (Kino).

Spitalgasse 6, 91217 Hersbruck

In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts entstanden. Im Obergeschoss Pfründnerwohnung mit Kirchen-Empore für bettlägerig Kranke. Über dem Portal Elisabethfigur (um 1440). Brunnen von Haideloff (1821). Im Innern spätgotischer Kreuzigungsaltar mit St. Elisabeth und St. Martin, Schnitzereien aus der Veit-Stoß-Schule (um 1500), musste 1688 dem Barockaltar weichen, Kanzel mit Sanduhr (1670). Orgel (um 1730), eine der wenigen noch erhaltenen Werke von Elias Hößler aus Lauf.

Spitaltor 91217 Hersbruck

auch Hohenstädter Tor. Nach 1425 erbaut und im 17. Jh. neu errichtet. 1933 renoviert, für Wohnzwecke ausgebaut. An der Ostseite Stadtwappen (Hirsch) und angebautes "Einlasshaus", in dem heute das Kunstmuseum untergebracht ist.

Stadtkirche St. Maria, 91217 Hersbruck

Das evangelische Gotteshaus steht an der Stelle der schon 976 vorhandenen Eigenkirche des Klosters Bergen a. d. Donau. Turmuntergeschosse und Chor aus dem späten 14. Jh., Ölberggruppe von 1444, 1652 erneuert. Im 18. Jh. Abriss und vergrößerte Errichtung des Langhauses. 1738 Einweihung der barockisierten Kirche. Bedeutender spätgotischer Schreinaltar (um 1480): St. Maria und die vier Kirchenväter.

Palmesel aus dem 16. Jh. (Leihgabe des Germanischen Nationalmuseums). Gotisches Chorfenster aus dem 14. Jh. und neugotische Fenster aus dem 19. Jh. Zwei Herrschaftsemporen für Pfleger und Kastner. Über dem Chorbogen Wappen der Nürnberger Patrizierfamilien. Im Schiff Totenschilder einstiger Landpfleger. Orgel mit 2100 Pfeifen, barocker Prospekt von Hößler.

Schlossplatz 3, 91217 Hersbruck

Der Stadtschreiber war ebenfalls ein Nürnberger Patrizier, für den dieses Haus 1616 errichtet wurde. Heute ist hier das Familiengericht des Amtsgerichts untergebracht.

Turngasse 12, 91217 Hersbruck

Hs. Nr. 12: Ehem. Badeanstalt des Baders und Wundarztes Hans Wolfgang Leypold. Fachwerk mit barocker Firstmauer (1700).

Unterer Markt 16, 91217 Hersbruck

Gotischer Treppengiebel, beherbergt seit 1645 die 1628 gegründete Apotheke

Unterer Markt 18, 91217 Hersbruck

Geburtshaus von Johannes Scharrer, Mitbegründer der Ludwigs-Eisenbahn AG, Initiator zum Bau der ersten deutschen Eisenbahn 1835 und Gründer der Stadtsparkasse Nürnberg.

Vordere Schulgasse 12, 91217 Hersbruck

Nr. 12: besonders schöner Fachwerkgiebel mit Jahreszahl 1682, klassizistische Haustüre.

Wassertor, 91217 Hersbruck

1601/2 neu aufgebaut, an der Außenseite Wappen (Widder) und Jahreszahl. An der Brücke über den angelegten Pegnitzarm steht das Pflasterzollhaus von 1690.

Mauerweg 17, 91217 Hersbruck

Heute Aufgang zur Stadtmauer und Sitz des Vereins Dokumentationsstätte KZ Hersbruck e. V.

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