 Foto: Thomas Geiger
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Das Hersbrucker Land mit dem oberen Pegnitztal ist eine Miniaturschweiz, ein El Dorado für
Wanderer. Die Landschaft - fruchtbare Talniederungen, steinige Hochäcker, waldreiche
Jurahänge mit bizarr geformten Kalksteinfelsen ist eigentlich ein von zahlreichen Tälern
durchschnittenes Hochplateau. Hersbruck mit seinem mittelalterlichen Stadtkern bildet den
idealen Ausgangspunkt für viele Wanderungen.
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Gruppen können individuell eine Wanderung buchen. Der Preis für den Wanderführer beträgt 50 € bei einer
½-Tageswanderung, für eine ganztägige Wanderung 90,-- €.
Für Mehrtageswanderungen bieten wir ein Pauschalprogramm "Wandern ohne Gepäck" an.
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Hersbrucker Kalorienweg
Hier wird Ihnen auf sieben Kilometern mit humorvoll gestalteten Tafeln erklärt, welche fränkischen
Leckereien Sie sich nach der jeweils bewältigten Strecke gönnen dürfen.
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Hersbrucker Hirtenrundweg
Sie starten am Deutschen Hirtenmuseum und wandern an Hirtenhäusern und Hutangern vorbei auf
geschichtlichen Pfaden durchs Hersbrucker Land.
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| Hersbrucker Rundwanderwege |
Start ist jeweils am Hersbrucker Rathaus. 8 verschiedene Rundwanderungen
von 6 bis 12 Kilometern Länge sind mit weißen Ziffern auf grünem Grund beschildert und führen
Sie durch die nähere Umgebung Hersbrucks, detaillierte Wanderkarte gibt es für 0,50 € im Büro
der Touristinformation Unterer Markt 1
Einer der schönsten Wanderwege in der Frankenalb ist der "Hochlandsteig" von Hersbruck nach Altdorf.
Er wurde im Jahr 1926 vom Fränkischen Albverein erstmals begangen und mit gelbem Punkt auf weißem
Grund gekennzeichnet. Wegen seiner Markierung und der Tatsache, dass es damals bei den wenigen am
Weg liegenden Einkehrstätten als warmes Essen eigentlich nur Spiegeleier gab wird er auch
"Spiegeleierweg" genannt. 24 km, 6 Stunden.
Im Auftrag der Reichsstadt Nürnberg erstellte im Jahre 1596 der Nürnberger Patrizier und Kaufmann Paul
Pfinzing (1554-1599) eine Karte des damaligen Pflegamtes Hersbruck. Pfinzing war Landvermesser und
Kartograph aus Leidenschaft, im Henfenfelder Schloss hatte die Familie ihren Landsitz. Zu der Karte
legte er auch eine genaue Beschreibung des Grenzverlaufs vor. Er erfasste 113 Markpunkte, von denen
39 mit Marksteinen versehen waren. Weitere Markpunkte waren Orte, Mühlen, Brücken, Felsen oder Bäume.
Entlang dieses Grenzverlaufs führt heute der Paul-Pfinzing-Weg. 95 km, Markierung "PP" schwarz auf
gelbem Grund. Beschreibung in der Touristinformation Hersbruck erhältlich.
Die ehemalige "Goldene Straße" war seit dem 14. Jh. der wichtigste Handelsweg zwischen Prag und
Nürnberg. Er verlief auf einer Länge von 300 km vom Moldautal über den Böhmerwald und Oberpfälzer
Jura ins untere Pegnitztal, in unserem Bereich mit den wichtigsten Orten Sulzbach, Hersbruck, Lauf
und Nürnberg. Die Blütezeit der Goldenen Straße begann unter Kaiser Karl IV. (1346-1378), zugleich
König von Böhmen und Herzog von Luxemburg. Sein Ziel war es, das böhmische Königreich mit seinem
Luxemburger Stammland durch eine Landbrücke zu verbinden. Es gelang ihm, als "neuböhmisches" Gebiet
die nördliche Oberpfalz bis vor die Tore Nürnbergs mit Sulzbach als Hauptort zu erwerben; Rückgrat
dieses Gebiets war die Goldene Straße. Unser Wanderweg führt von Sulzbach-Rosenberg über Hersbruck
bis nach Nürnberg. 58 km, Beschreibung in der Touristinformation Hersbruck erhältlich.
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Eigentlich gibt es vier Main-Donau-Wanderwege (Tauber-Wörnitz-Linie, Rangau-Linie, Juralinie und Ostlinie).
Durch Hersbruck führt die "Juralinie", die in der Adam-Riese-Stadt Staffelstein beginnt und nach 242 km,
die hauptsächlich durch die Frankenalb verlaufen, endet sie in Regensburg. Beschreibung in der
Touristinformation Hersbruck erhältlich.
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